Das Institut für Kooperationswesen
an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
Profil
Seit seiner Gründung im Jahr 2005 steht das Institut für eine praxisbezogene Forschung sowie für die Durchführung von Transferprojekten im Bereich des Kooperationswesens.
Kooperationen zählen zu den hybriden Organisationsformen, die marktliche und hierarchische Elemente miteinander verbinden. Sie reichen von lockeren Formen der Zusammenarbeit bis hin zu komplexen Organisationsformen wie Genossenschaften, Netzwerkorganisationen und Verbänden.
Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts für Kooperationswesen liegen in der praxisbezogenen Genossenschaftsforschung und im gegenseitigen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis. Ein besonderer Fokus des IfK liegt dabei auf dem Bereich der Wohnungsgenossenschaften.
Leistungen
Das Institut für Kooperationswesen ist in folgenden Leistungsbereichen aktiv:
Forschung
Transfer- und Beratungsprojekte
Theorie-Praxis-Netzwerk
IfK-Preis
Organisation
Das Institut für Kooperationswesen ist ein An-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU).
Gründer und Leiter des Instituts ist Prof. Markus Mändle, Inhaber der Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Kooperationswesen.
Assoziiertes Institutsmitglied ist Dr. Iris Beuerle, die aktiv in die Forschungs- und Transferarbeit des Instituts eingebunden ist.
Das Institut verfügt über einen Beirat, der in erster Linie als Theorie-Praxis-Netzwerk fungiert. Ihm gehören namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus dem Hochschulbereich, von Verbänden sowie aus der genossenschaftlichen Praxis an. Der Beirat begleitet die Arbeit des Instituts beratend und fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Aus dem Beirat bilden sich thematische Arbeitsgruppen, die einzelne Fragestellungen vertiefen.
Vorsitzender des Beirats ist Kanzler i.R. Roland Bosch.
Konstituierende Sitzung des Institutsbeirates am 14.12.2005 an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Geislingen
Veröffentlichungen
Die Ergebnisse der Forschungs- und Transferarbeit des Instituts für Kooperationswesen werden in wissenschaftlichen Publikationen, Arbeitspapieren sowie in der Fachpresse veröffentlicht und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht (siehe Aktuelles und Publikationen).
Der IfK-Preis
Das Institut für Kooperationswesen vergibt einmal im akademischen Jahr den mit 1.000,- EUR dotierten IfK-Preis für hervorragende Leistungen von Studierenden im Fach Kooperationswesen. Auf Vorschlag von Prof. Mändle werden mit dem IfK-Preis herausragende Abschlussarbeiten aus dem Fachgebiet Volkswirtschaftslehre, insbesondere Kooperationswesen ausgezeichnet. Der IfK-Preis wird von vier Wohnungsgenossenschaften gestiftet, die dem Beirat des Instituts angehören.
Die Preisträgerinnen und Preisträger
Katharina Schaible (2025) für ihre Masterthesis zum Thema
"Strategisches Management oder Intuition: Eine Analyse der Anwendung, Methoden und Einflussfaktoren des strategischen Managements in Wohnungsgenossenschaften"
Stefanie Sorochinski (2024) für ihre Bachelorthesis zum Thema
"Die Bedeutung von heterogenen Mitgliederstrukturen für Vorstände von Wohnungsgenossenschaften"
Annik Englert und Karina Weber (2023) für ihre Bachelorthesis zum Thema
"Nachkriegssiedlungen: Neubau versus Sanierung - Ökonomischer Vergleich von Sanierung und Neubau am Beispiel von genossenschaftlich getragenen Quartiersentwicklungen in Stuttgart Giebel"
Tanja Merkl (2020) für ihre Bachelorthesis zum Thema
"München und Wien im Vergleich: Die Erfolgskontrolle der Maßnahmen für die Mietwohnraumförderung zur Erreichung der wohnungspolitischen Ziele"
Hannah Schmid (2018) für ihre Masterthesis zum Thema
"Größeneffekte in der Kostenstruktur von Wohnungsunternehmen"
Annika Schweizer (2017) für ihre Bachelorthesis zum Thema
"Abstimmung und Optimierung von Geschäftsprozessen durch Kooperation von Wohnungsgenossenschaften"
Peter Mair (2016) für seine Bachelorthesis zum Thema
"Housing Improvement Districts - Eine spieltheoretische Analyse"
Maximilian Weckerle (2015) für seine Bachelorthesis zum Thema
"Altersvorsorge in Wohnungsgenossenschaften: Eine Zwischenbilanz"
Andrej Killert (2014) für seine Bachelorthesis zum Thema "Wohnungsgenossenschaften und Enterprise 2.0 - Anwendungsfelder und Erfolgsfaktoren von Social Software"
Arno Zintz (2013) für seine Bachelorthesis zum Thema
"Fusion von Wohnungsgenossenschaften - Erfordernisse, Erfolgsfaktoren, Grenzen"
David Hummel (2012) für seine Bachelorthesis zum Thema "Wohnungsgenossenschaften und Web 2.0 - Chancen und Risiken"
Jutta Preisler-Boerner (2011) für ihre Bachelorthesis zum Thema
"Institutionelle Arrangements der Vertragsgestaltung bei ÖPP-Projekten unter besonderer Berücksichtigung der Partizipation kleiner und mittelständischer Unternehmen"
Benjamin Bührle (2010) für seine Bachelorthesis zum Thema "Bürgerenergiegenossenschaften - Formen zukunftsträchtiger Energiewirtschaft?"
Daniel Borbe (2009) für seine Diplomarbeit zum Thema
"Balanced Scorecard - ein Instrument der
Unternehmensführung in Wohnungsgenossenschaften"